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Roger de Weck: Europa-Krise? Nein, Europa-Chance - ABGESAGT

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EU-Krise? Die Europäische Union steht immer wieder vor Bewährungsproben, die sie bislang weitestgehend besteht. Sie erfreut sich laut Eurobarometer großer Beliebtheit. Und doch werden die antieuropäischen Rechtspopulisten lauter, stoßen aber bisher noch an ihre Grenzen. Auch die Brexit-Wirren zeigen, wie illusorisch die Rückkehr zum Nationalstaat ist.

Die neue Brüsseler Kommission hat große Aufgaben zu lösen. Dies kann ein Ansporn sein zu einem europäischen Optimismus – und ein Anstoß, wichtige Aufgaben anzupacken: mit neuen Ansätzen, weit über die deutsch-französische Achse hinaus, die nicht mehr so trägt. Eine Schlüsselrolle können kleinere Staaten dabei spielen - wenn sie wollen.


Roger de Weck ist Publizist in Berlin und Zürich. Er ist Gastprofessor am College of Europe in Brügge. De Weck war Generaldirektor der Schweizer Radios und Fernsehens in Bern, Präsident des traditionsreichen Graduate Institute of International and Development Studies in Genf, Chefredakteur der „Zeit“ und des Zürcher „Tages-Anzeigers“. Er ist Autor des Bestsellers „Nach der Krise“ und hat die Buchreihe „Standpunkte“ zur deutschen und europäischen Außenpolitik herausgegeben. Der zweisprachige Schweizer studierte Volkswirtschaft an der Universität St. Gallen (HSG).

Roger de Weck sitzt namentlich im Stiftungsrat des Internationalen Karlspreises Aachen und im Wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift „Critique Internationale“ (SciencesPo Paris). Er ist Ehrendoktor der Universitäten Freiburg und Luzern.

„Es gehört zum guten Ton, die Europäische Union schlechtzureden. Dabei ist sie ziemlich erfolgreich, beliebt und zukunftsweisend – eine Art europäische Eid-genossenschaft“ - Roger de Weck im Mai 2019 in der Neuen Zürcher Zeitung. Moderation: Manfred Osten

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HORIZONTE 2020: Umbrüche

Die Vortrags- und Talkreihe TRIFOLION HORIZONTE steht im Jahr 2020 unter dem Oberthema Umbrüche. Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Globalisierung, Klimawandel oder die Neuordnung staatlicher wie auch globaler macht- und wirtschaftspolitischer Verhältnisse – sie alle sind die zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, die sich in teils immer kürzeren Zyklen vollziehen und, ob als Ursache oder als Konsequenz, unser Leben, unsere Gesellschaften und Staatsorganisationsformen verändern werden. Nach Ansicht vieler Soziologen und Historiker lassen die technischen und gesellschaftlichen Umbrüche die Auswirkungen der Industrialisierung oder die Erfindung des Buchdruckes im Vergleich klein und unbedeutend erscheinen. Doch um was geht es konkret? Was bedeuten z.B. die fortschreitende Digitalisierung oder die zunehmenden Fähigkeiten künstlicher Intelligenz, sich selbständig optimieren zu können, für unser Leben, unsere staatliche Ordnung und auch für unsere Bedeutung als Mensch? Welche Chancen bieten und welche Risiken bergen die Entwicklungen für uns, welche Trends sollten von uns frühzeitig erkannt und gezielt gesteuert werden? Wohin werden sich die Gesellschaften und Kulturen unseres Planeten in den kommenden 50-100 Jahren entwickeln und gelingt es uns, unsere Zukunft gemeinsam aktiv zu gestalten und Umbrüchen aktiv zu begegnen, statt zu Zaungästen zu werden, die nur noch auf Entwicklungen reagieren.

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